Hochwassersimulation - Quarzgrube Bornheim-Brenig

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Hochwassersimulation

Naturschutz
 

Naturnahe Flüsse schaffen, gerade bei Hochwasser, eine Fülle neuer Biotope. Jedes Hochwasser hinterlässt als Katastrophe einen Neuanfang, auf den viele Arten angewiesen sind: Sie brauchen offene, nackte Böden, um keimen zu können (Silberweide) oder neu geschaffene Steilböschungen, um ihre Nester bauen zu können (Uferschwalbe, Bienenfresser, Bienen).
Doch hat der Mensch in Deutschland die Flüsse zerstört. Rhein und Sieg hinterlassen nach einem Hochwasser kaum noch neue Biotope.
Es ist daher vorrangiges Ziel, die großen Flüsse wieder natürlich wirken zu lassen und ihnen ihre Kraft und ihre Natur zurück zu geben.

Sand- und Kiesgruben zerstören ursprüngliche Landschaft.
Doch ein tätiger Abbau simuliert in mancher Hinsicht eine natürliche Auenlandschaft. Offene Rohböden entstehen und Abbruchkanten werden immer wieder neu geschaffen.
Deshalb flüchten viele Arten aus den inzwischen festgelegten, nicht mehr dynamischen Auen in die Kies-, Sand- und Tongruben und versuchen, dort ein Auskommen zu finden.
Trotzdem wird kein Naturschützer den Abbau von Kies und Sand einfordern. Vielmehr müssen wir ausgebeutete, stillliegende Abbauflächen weiter so betreuen, dass sie als Zeitbox funktionieren und die bedrohten Arten dort solange überleben können, bis große Flussauen zurückgewonnen werden, in die sie dann zurückkehren können.

 
 
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