Bergrecht ade - Quarzgrube Bornheim-Brenig

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Bergrecht ade

Zeitgeschichtliches

Bepflanzung eines Walls

Müll aus dem Wiegehaus räumen

Abriss des Wiegehauses

Zäune ziehen und Schutzschilder anbringen

Ende des Bergrechts

Im Tagebau Bornheim hat die Quarzwerke Bonn GmbH & Co KG im Zeitraum von 1978 bis 1999 auf der Rechtsgrundlage eines 1977 durch das ehemalige Bergamt Aachen zugelassenen Rahmenbetriebsplans insgesamt ca. 3,9 Mio. t quartäre und tertiäre Kiese, Sande und Tone abgebaut. Dabei wurde im Abbaufeld West/Nord-West eine Fläche von ca. 18 ha und im Abbaufeld Süd-Ost eine Fläche von ca. 3 ha bergbaulich in Anspruch genommen. Im Jahr 1999 hat das Unternehmen die Gewinnung eingestellt, weil die für einen Abtransport der Bodenschätze mittels LKW erforderliche Wegeerschließung des Tagebaus nicht mehr gegeben war. Über das Vermögen der Quarzwerke Bonn wurde im Jahr 2002 das Insolvenzverfahren eröffnet. Im Jahr 2008 hat sich die Bergbehörde (Bezirksregierung Arnsberg, Abt. Bergbau und Energie in NRW) in Gesprächen mit der Insolvenzverwaltung und der Stadt Bornheim bemüht, eine sinnvolle Folgenutzung des ehemaligen Betriebsgeländes zu erreichen. Dazu war es zunächst zwingend erforderlich, den nach Bergrecht vorgeschriebenen Abschlussbetriebsplan aufzustellen.

Daraufhin hat sich der BUND Rhein-Sieg bereit erklärt, diesen Betriebsplan gemeinsam mit der Insolvenzverwaltung zu erarbeiten und auch die erforderlichen Abschlussarbeiten schrittweise durchzuführen. Dazu gehörte es, die Grube von Müll zu befreien, die Ruinen der Betriebsgebäude abzureißen, Steilböschungen durch Zäune und Warnhinweise zu sichern, den Wall im Bereich des ehemaligen Wiegehauses aufzusetzen sowie ein neues Flächenaufmaß zu veranlassen. Diese vielfältigen Aufgaben wurden von der Stadt Bornheim, der Insolvenzverwaltung, der Bergbehörde und dem BUND in enger Abstimmung bewältigt.

Nach Abschluss der Restarbeiten wurde am 12. Mai 2011 in einer gemeinschaftlichen Begehung des Geländes das Ende der Bergaufsicht festgestellt.

 
 
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